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Den Begriff Fonds kennt spätestens seit der Finanzkrise jedes Kind, aber was für ein Finanzmechanismus sich dahinter befindet, können nur wenige entschlüsseln.

Der Aktienfonds ist ein Investmentpool, aus dessen Geldern hauptsächlich Aktien gekauft werden, die möglichst so abgestimmt werden, dass man unabhängig von Verlusten einzelner Wertpapiere hohe Renditen mit Sicherheit kombiniert. Dabei hat man die Wahl, in ein internationales Aktienpaket zu investieren, oder sich auf bestimmte Branchen oder gar Regionen zu beschränken.

Mittlerweile gibt es sogar Aktienfonds, die nur in ökologisch bewusste Unternehmen investieren, und somit durch Investitionen die Umwelt fördern. Der Mythos des bösen Finanzinstrumentes kann abgewiesen werden, denn die Verantwortung liegt immer beim Anleger.


Was unterscheidet das Factoring vom unechten Factoring? Beim Factoring kauft der Factor von seinem Kunden Rechnungen, die der Kunde gegenüber Dritten gestellt hat. Er kauft sie nicht zum vollen Rechnungspreis, sondern zu einem um einige Prozentpunkte verminderten Betrag. Mit dem Verkauf der Rechnung gehen sämtliche Rechnungsansprüche an den Factor über.

Der Factoring-Kunde hat so den Vorteil, dass er durch den Verkauf seiner Ansprüche langwierige Zahlungsziele finanziell überbrücken kann und für die Vorfinanzierung weitere Aufträge liquide bleibt.

Mit den Rechnungsansprüchen übernimmt der Factor aber auch das Ausfallrisiko (Delkrederrisiko). Zahlt der eigentliche Rechnungsempfänger, also der Kunde des Factoring-Kunden, seine Rechnung nicht, so muss der Factor den Verlust allein tragen.

Anders ist das allerdings beim unechten Factoring. Der Faktor übernimmt zwar die Rechnungsansprüche, jedoch nicht das Risiko bei Zahlungsausfall. Kann also ein Debitor des Factoring-Kunden nicht zahlen, so wird der Factoring-Kunde selbst vom Factor dazu aufgefordert, den Verlust zu übernehmen. Der Factor tritt hier also praktisch nur als Darlehensgeber seines Kunden auf und lässt sich den Kredit lediglich mit einer Forderungsabtretung seitens seines Kunden sichern. Mit dem unechten Factoring bietet der Factor einen Service an, der eigentlich zum Portfolio einer Hausbank gehört.


Die Bundesanstalt für Finanzdienstleitungsaufsicht, auch BaFin genannt, benutzt seit 2005 die Zwölf-Felder-Risikomatrix-Methode, um Risiken auf dem Finanzmarkt frühzeitig erkennen zu können. Sie kann durch Beobachtung und Auswertung der Daten notfalls negativen Einflüssen entgegenwirken. Es werden Versicherer und Banken nach einem bestimmten System klassifiziert. Auch andere Kapitalanlagegesellschaften werden so eingestuft.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht überprüft nicht nur die finanzielle Stabilität eines Unternehmens, um eine entsprechende Bewertung abgeben zu können. Sie bewertet auch die qualitative Arbeit eines Finanzdienstleistungsunternehmens. Mit dem sogenannten Risikomanagement eines Unternehmens kann die BaFin nach Auswertung erkennen, wie ein Unternehmen im Falle eines eventuellen finanziellen Einbruchs handeln kann. Die Ergebnisse der Auswertung werden auf einer Skala festgehalten, die in vier Risikostufen unterteilt ist.

Mithilfe der Zwölf-Felder-Matrix-Methode können Finanzdienstleister und auch Banken in der Regel mehr Auskünfte über ihre eigene Einstufung erhalten. Wird anhand der Auswertungen etwa eine niedrige Qualitätseinstufung festgestellt, so hat der Finanzdienstleister die Möglichkeit, zusammen mit der BaFin nach Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen. In der Regel weisen zumeist kleinere Unternehmen Qualitätsmängel auf. Da auch diese bemüht sind ihren Kunden mehr Sicherheit zu bieten, ist es sinnvoll durch Unterstützung die Arbeitsweisen effizienter zu machen und damit auch das Risikomanagement besser zu gestalten.