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Um ein Unternehmen wirtschaftlich erfolgreich führen zu können, sind Investitionen unvermeidbar. Häufig ist aber die momentane finanzielle Liquidität nicht ausreichend, um die notwendigen Investitionen auch tatsächlich ausführen zu können. Um das betriebliche Anlagevermögen in der gewünschten Form auszubauen, kann der Unternehmer einen so genannten Investitionskredit beantragen. Dies wird unter anderem für den Bau neuer Produktionsstätten oder Geschäftsimmobilien oder für die Anschaffung von Produktionsmaschinen in Anspruch genommen.

Dabei wird die Laufzeit beim Investitionskredit in der Regel auf die geplante Nutzungsdauer ausgerichtet. Für den Investitionskredit erstellen die Banken dann einen Zins- und Tilgungsplan, der sich durch die Rückflüsse aus der getätigten Investition decken lässt. Als Sicherheit wird das Investitionsobjekt selbst, also die Maschine oder das Gebäude in Anspruch genommen.

Den Investitionskredit kann man bei der Bank auf unterschiedliche Arten beantragen. Diese richten sich nach der gewünschten Tilgungsmodalität und werden unterschieden in Annuitätendarlehen, Abzahlungsdarlehen und Festdarlehen.

Bei einem Investitionskredit als Annuitätendarlehen bleibt die Rate für die gesamte Laufzeit gleich. Da der Darlehensbetrag durch die Tilgung jährlich sinkt, wird der Zinsanteil niedriger und die Tilgung erhöht sich.

Beim Abzahlungsdarlehen bleiben lediglich die Tilgungsraten für die gesamte Laufzeit beim Investitionskredit gleich. Die Zinsen werden aufgrund der ständig sinkenden Darlehenssumme niedriger und so sinkt die Kreditbelastung ebenfalls im Laufe der Zeit.

Das Festdarlehen sieht hingegen lediglich Zinszahlungen über die gesamte Dauer der Laufzeit vor. Die Tilgung erfolgt hier in einer Summe am Ende der Laufzeit.

Der Investitionskredit bietet Planungssicherheit. Allerdings ist es schwierig, den Investitionskredit vor Ende seiner Laufzeit abzulösen. Hier werden oft Vorfälligkeitsentschädigungen verlangt.


Unternehmen, die mit der Produktion von Waren aller Art beschäftigt sind, benötigen die Betriebsmittel wie Rohstoffe, Waren und Maschinen, um die Produktion aufrechtzuerhalten und Gewinne zu erwirtschaften. Wenn ein Liquiditätsengpass dafür sorgt, dass die Anschaffung von notwendigen Betriebsmitteln nicht mehr gewährleistet ist, kann dies gravierende negative Konsequenzen haben, die letztendlich sogar in einer Insolvenz enden können. Der Betriebsmittelkredit ist geeignet, solche nachteiligen Folgeerscheinungen abzuwehren. Es handelt sich dabei um einen kurzfristig angelegten Bankkredit, den Unternehmen zur Anschaffung von Rohstoffen oder Waren für die Produktion verwenden.

Getilgt wird dieser Betriebsmittelkredit dann aus den Gewinnen, die mit dem Verkauf der fertigen Produkte erzielt werden. Der Kapitalmarkt spricht hier also von einer so genannten self-liquidation-period, also einer kurzen Periode, nach deren Ablauf sich der Betriebsmittelkredit getilgt hat. Sollte sich jedoch die konjunkturelle Situation nachhaltig verschlechtern, kann ein Betriebsmittelkredit eingefroren werden. Das bedeutet für den Kreditnehmer, dass er erweiterte Rückzahlungsziele bekommt. Schließlich muss der Bank daran gelegen sein, das Unternehmen nicht von vornherein wieder in eine unsichere finanzielle Situation zu treiben.

Ein Betriebsmittelkredit kann aber durchaus auch als mittel- oder sogar als langfristiges Darlehen vergeben werden. Das kommt meistens dann zum Tragen, wenn mithilfe des Betriebsmittelkredits Investitionsgüter angeschafft werden sollen. Beim Kauf von Maschinen muss sich die Neuanschaffung zunächst amortisieren, bevor man mit Gewinnen rechnen kann. Häufig wird ein Betriebsmittelkredit im gewerblichen Bereich auch als Bauzwischenfinanzierung bei der Errichtung neuer Betriebsstätten verwendet. Eine Absicherung gegenüber der Bank erreicht der Kreditnehmer in der Regel, indem er die finanzierten Vermögensgegenstände mit einer Sicherungsübereignung an die Bank verpfändet.


Bei einem Personalkredit handelt es sich um einen Blankokredit. Er wird von Banken an Personen vergeben, die als kreditwürdig gelten. Dabei ist die Bonität des Darlehensnehmers von entscheidender Bedeutung, denn ein Personalkredit wird ohne weitere Sicherheiten eingeräumt. Die Bank vertraut darauf, dass der Darlehensnehmer seinen Verpflichtungen zur Abzahlung des Kredits in jedem Fall nachkommen wird. Normalerweise wird ein solcher Personalkredit nur an Kunden vermittelt, die bereits seit Jahren eine Bankverbindung beim Kreditgeber unterhalten und über deren regelmäßige Einkünfte die Bank ständig informiert ist. Im gewerblichen Bereich werden für die Vergabe von Personalkrediten hierzu auch die Bilanz und die Steuererklärung herangezogen.

Im Bereich des Personalkredits gibt es Sonderformen. So kennt der Kapitalmarkt hier auch den so genannten verstärkten Personalkredit. Für die Vergabe werden personenbezogene Sicherheiten verlangt. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Bürgschaftskredite oder Kredite, die durch Wechsel abgesichert werden. Ein Personalkredit wird aber immer aufgrund der Kreditwürdigkeit der beantragenden Person gewährt und verlangt grundsätzlich keine dinglichen Sicherheiten. Er kann auch im Zusammenhang mit einem Realkredit zum Tragen kommen.

Beim Realkredit wird der Beleihungswert einer Immobilie festgelegt. Soll die Darlehenssumme nun zum Beispiel diesen Beleihungswert übersteigen, wird das restliche Darlehen als Personalkredit vergeben und vertraut dabei auf die Kreditwürdigkeit des Darlehensnehmers. Die Negativerklärungen von Bausparkassen, die damit bei einem Darlehen bewusst auf eine grundbuchliche Absicherung der Kreditsumme verzichten, kann man ebenfalls als Personalkredit bezeichnen. Auch Dispositionskredite auf Girokonten, die dem Kontoinhaber eine Überziehung seines Kontos ermöglichen und keine festen Rückzahlungsraten aufweisen, sind im weitesten Sinn unter dem Begriff Personalkredit einzuordnen.